Im Dschungel: Puerto Maldonado, der Tambopata und Pucallpa

Auch diese Beiträge sind zwischenzeitlich auf die Website umgezogen, und das wesentlich erweitert:

http://www.liebe-zur-erde.eu/puerto_maldonado.html : Schilderung einer Goldgräberstadt im Dreiländereck Peru-Bolivien-Brasilien, unserem Sprungbrett in den Dschungel

http://www.liebe-zur-erde.eu/der_sandoval_lake.html : Bilder und Videos von der Sandoval-Lodge am gleichnahmigen See, einem Tier- und Vogelparadies.

http://www.liebe-zur-erde.eu/primarregenwald_.html : Bilder der Vegetation aus dem Primärregenwald am Sandoval und der Tambopataregion; Indianermythen.

Was auf der Website noch nicht eingestellt wurde, ist in diesem Beitrag verbleiben…

Nun sind wir in Pucallpa angekommen, der letzten Stadt mit Strasenverbindung. Hier, im Dschungel, dem „Sliva“, wie die Einheimischen selber die Region bezeichnen, gibt es zumindest keine halbwegs orentlichen Internetverbindungen, Bilder kommen somit erst irgendwann spaeter. Von hier aus geht es mit dem Boot bis nach Kolumbien, dessen Ort Lethicia dort liegt, wo offiziell der Fluss zum Amazonas wird.

Puerto Maldonado ist nur per Flug zu erreichen oder per Truck ueber eine Dschungelstrasse, was 3 Tage oder mehr dauern kann, denn die Wege sind extrem in jeder Hinsicht. Hier befinden sich grosse Naturschutzgebiete, wo man Primaerregenwald findet und wo das Jagen verboten ist. An dem Sandoval-See und in der Sandoval-Lodge haben wir uns vorsichtig mit dem Regenwald und seinen Bewohnern vertraut gemacht. Die Sandoval-Lodge hat gut ausgebildete Fuehrer mit Universitaetsabschluss, die ein vorsichtiges intellektuell gepraegtes Schonprogramm fahren.

Weiter ging es auf eine Tour den Tambopata hinauf, einen Fluss und in den gleichnahmigen Nationalpark, der gleichfalls noch verhaeltnismaessig unabgeholzt liegt. Hier hat uns unser naechster Fuehrer Rafael dann nachts mal kontrolliert einzeln im Dschungel hinter der Lodge alleine gelassen im Dunkeln, ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Rafael ist im Dschungel geboren, ein Einheimischer mit dem Instinkt des Menschen, der im Dschungel gelebt hat. Er hat uns nicht nur Tiere gezeigt, sondern konnte auch ueber die religioesen Vorstellungen der Indianer berichten und uns vermitteln, wie sie den Regenwld erleben. Das alles kommt dann im Herbst auf die Website.

Und was wir alles gesehen haben…. – Wildwasserfahren naechtlicherweise bei Vollmond, Primaerregenwald, schwimmende Kaimane, ein Kaiman-nest, Otter, 100 kg schwere Riesen-nager, dem Meerschweinchen verwandt, Schlangen, unmengen an Voegeln, Hunderte von Ara-Paerchen in allen Farben, Taranteln und andere Spinnen, Stabheuschrecken und und und…

Hier nur wenige Bilder als Appetithaepchen:

Von unseren Ausfluegen am Rio Tambopata

einmal Stabheuschrecke, ca 15 cm gross

Fliegender Schwarm von Amazonaspapageien im Morgenlicht

Aras bleiben ein Leben lang zusammen und sind immer gemeinsam unterwegs. Sie fliegen mit unendlicher Grazie und man bekommt ein Gefuehl von Freiheit und Freude, sie zu sehen. Hier sog. Scarlet Aras

Aras im Schwarm

Die groessten Nagetiere der Welt…

Schlange…

Wildwasser am Rio Tambopata

Goldgraeber bei der Arbeit, hier wird der Fluss umgegraben

Zwischen Puerto Maldonado und Pucallpa liegen mehrere Fluege oder 7 Tage reisen im Bus/Truck. Wir sind geflogen. und werden die naechsten 2 Wochen wohl kaum schreiben koennen, denn jetzt geht es mit den grossen Booten weiter…